Philosophie, Idee und Konzeption

Unsere Grundlagen sind die dreißigjährige Erfahrung der Tagesschulen unseres Bundesverbandes und die Faszination, die wir selbst als tätige Heilpraktiker für die Naturheilkunde empfinden. Der Beruf des Heilpraktikers geht über die rein fachliche Qualifikation hinaus, diese ist jedoch die Basis unseres Berufes.

Die angehenden Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker sollen einerseits alles nötige naturwissenschaftliche medizinische Wissen vermittelt bekommen. Andererseits ermutigen wir unsere Anwärterinnen und Anwärter, ganzheitlich denken zu lernen, um das fachliche Wissen zum Leben zu erwecken. D.h. den Patienten in seinem ganzen Zusammenhang und nicht nur als Summe von Einzelteilen sehen und anerkennen lernen.
Dies soll jedoch (besser gesagt: kann...) nicht alles nebeneinander geschehen, sondern von Anfang an aus der Sicht der Naturheilkunde und somit auf der Basis ganzheitlicher, natürlicher Zusammenhänge.
Von Anfang legen wir Wert auf Praxisnähe, damit unsere Schülerinnen und Schüler einmal die Naturheilkunde zum therapeutischen Nutzen ihrer Patienten von Grund auf richtig anwenden können.
Schon im zweiten Jahr der Ausbildung finden erste Kontakte zu Patienten statt, die von erfahrenen Kollegen begleitet werden. Die Phasen erhöhter psychischer und physischer Beanspruchung, die dieses Konzept auch mit sich bringt, werden im Rahmen von Supervisionsarbeit unterstützt, kreativ umgesetzt und dienen als Impuls dem Wandlungs- und Ausbildungsprozess.

Eine Naturheilkunde-Schule ist auch immer ein Stück Lebensschule; denn die Begegnung mit ihr verändert die eigene Lebensführung und Lebensqualität. An das Lernen schließt sich das somit das Werden an.