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Unser Büro, Telefon: (030) 323 30 50, der Samuel-Hahnemann-Schule nimmt gerne alle Anfragen entgegen.
Der Nachfrage entsprechend kann diese Ausbildung ggf. angeboten werden.

 

 


 

Video-Einblick

Leibarbeit

Leibarbeit bedeutet die Behandlung des gesamten Menschen in seiner Einheit von Körper, Geist und Seele sowie Leibbewusstheitstraining. 

Die Leibarbeit ist eine ganzheitliche Therapieform, begründet von Karlfried Graf Dürckheim. Sie versteht den Leib als „Leib, der wir sind“, als lebendiger Mensch, der uns in Kontakt bringt mit dem Wesen, das wir sind. 

Wir erlernen und schulen in der Ausbildung, die Wahrnehmung dieses Wesenhaften, den Kontakt dazu - bei uns selbst und beim Behandelten. Dieser Kontakt in der Leibarbeit geht ganz unmittelbar von Mensch zu Mensch, ohne Umwege, ohne Hilfsmittel vonstatten und kann daher eine große Hilfe auch für weitere Therapieformen sein.

Die Behandlung geschieht häufig über körperliche Berührung (Halten, Massieren, Schaukeln, Singen, alles ist möglich) und ist abhängig von dem, wonach „der Leib des einzelnen gerade ruft“, um sich seiner selbst bewusst zu werden, sich wahrzunehmen. 

Ziel der Ausbildung ist es, dieses „Gehör“ zu schulen und das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung zu wecken und zu einem stabilen Fundament für die Arbeit (in welcher Therapieform auch immer) in der Praxis werden zu lassen. 

Durch verschiedene „Handwerkszeuge“, „Formate“ - entwickelt aus der jahrelangen Erfahrung und Integration verschiedener anderer Ansätze durch unseren Schulleiter und Leibarbeitsdozenten Andreas Krüger - werden Hilfen gegeben in die Wahrnehmung und in den Kontakt zu kommen, ins Spüren dafür, was die zu behandelnde Person gerade braucht und dies dann auch umsetzen zu können.

Wir arbeiten auf Matten am Boden, die Teilnehmer behandeln sich gegenseitig, haben aber auch immer die Möglichkeit „nur“ zuzuschauen - was ein wichtiger Aspekt der Ausbildung ist, da gerade in der Wahrnehmung und Wahrung der eigenen Grenze schon unser großes Ziel der Bewusstwerdung unseres Selbst erreicht ist.

Die dreijährige Ausbildung ist ein dreijähriges Tun, Berühren, verschiedenste Möglichkeiten ausprobieren und kann damit auch ein Prozess für jeden einzelnen Teilnehmer sein, mehr hin zu sich selbst. Ab dem zweiten Unterrichtsjahr besteht für die Schüler die Möglichkeit im Rahmen des Ambulatoriums unter supervisorischer Aufsicht Patienten zu behandeln.

 

 

Die Ausbildung umfasst 81 Tage / 405 Stunden in 3 Jahren.