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Unser BĂŒro, Telefon: (030) 323 30 50, der Samuel-Hahnemann-Schule nimmt gerne alle Anfragen entgegen.
Der Nachfrage entsprechend kann diese Ausbildung ggf. angeboten werden.

 


 

Video-Einblick

leibarbeit der weg zum strahlenden heiler

Leibarbeit: "Der Weg zum strahlenden Heiler"
Vortrag /Demonstration von
Hp Andreas KrĂŒger (Schulleiter) am Tag der offenen TĂŒr im Nov. 2012

Leibarbeit

Leibarbeit bedeutet die Behandlung des gesamten Menschen in seiner Einheit von Körper, Geist und Seele sowie Leibbewusstheitstraining. 

Die Leibarbeit ist eine ganzheitliche Therapieform, begrĂŒndet von Karlfried Graf DĂŒrckheim. Sie versteht den Leib als „Leib, der wir sind“, als lebendiger Mensch, der uns in Kontakt bringt mit dem Wesen, das wir sind. 

Wir erlernen und schulen in der Ausbildung, die Wahrnehmung dieses Wesenhaften, den Kontakt dazu - bei uns selbst und beim Behandelten. Dieser Kontakt in der Leibarbeit geht ganz unmittelbar von Mensch zu Mensch, ohne Umwege, ohne Hilfsmittel vonstatten und kann daher eine große Hilfe auch fĂŒr weitere Therapieformen sein.

Die Behandlung geschieht hĂ€ufig ĂŒber körperliche BerĂŒhrung (Halten, Massieren, Schaukeln, Singen, alles ist möglich) und ist abhĂ€ngig von dem, wonach „der Leib des einzelnen gerade ruft“, um sich seiner selbst bewusst zu werden, sich wahrzunehmen. 

Ziel der Ausbildung ist es, dieses „Gehör“ zu schulen und das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung zu wecken und zu einem stabilen Fundament fĂŒr die Arbeit (in welcher Therapieform auch immer) in der Praxis werden zu lassen. 

Durch verschiedene „Handwerkszeuge“, „Formate“ - entwickelt aus der jahrelangen Erfahrung und Integration verschiedener anderer AnsĂ€tze durch unseren Schulleiter und Leibarbeitsdozenten Andreas KrĂŒger - werden Hilfen gegeben in die Wahrnehmung und in den Kontakt zu kommen, ins SpĂŒren dafĂŒr, was die zu behandelnde Person gerade braucht und dies dann auch umsetzen zu können.

Wir arbeiten auf Matten am Boden, die Teilnehmer behandeln sich gegenseitig, haben aber auch immer die Möglichkeit „nur“ zuzuschauen - was ein wichtiger Aspekt der Ausbildung ist, da gerade in der Wahrnehmung und Wahrung der eigenen Grenze schon unser großes Ziel der Bewusstwerdung unseres Selbst erreicht ist.

Die dreijĂ€hrige Ausbildung ist ein dreijĂ€hriges Tun, BerĂŒhren, verschiedenste Möglichkeiten ausprobieren und kann damit auch ein Prozess fĂŒr jeden einzelnen Teilnehmer sein, mehr hin zu sich selbst. Ab dem zweiten Unterrichtsjahr besteht fĂŒr die SchĂŒler die Möglichkeit im Rahmen des Ambulatoriums unter supervisorischer Aufsicht Patienten zu behandeln.

 

 

Die Ausbildung umfasst 81 Tage / 405 Stunden in 3 Jahren.